Wo Cannabis in Europa in 2026 legal ist?
In Europa schreitet die Cannabisreform deutlich voran. Mehrere Länder verfolgen progressivere Strategien, die auf Schadensminimierung, öffentliche Gesundheit und regulierten Zugang abzielen. Einzelne Nationen entwickeln innovative Modelle, die von der vollständigen Legalisierung für Erwachsene bis hin zur Entkriminalisierung und dem eingeschränkten Eigenanbau reichen.
2026 ist ein Schlüsseljahr, insbesondere da am 1. Januar in Tschechien ein neues Gesetz in Kraft tritt, das den begrenzten persönlichen Besitz und den legalen Eigenanbau von Cannabissamen erlaubt. Dies baut auf Reformen in Deutschland (2024), Luxemburg (2023) und Malta (2021) auf.
Die tschechischen Reformen von 2026 unterstreichen die wachsende Akzeptanz von Cannabis zu medizinischen oder Genusszwecken in Europa. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen der geringere Einfluss des Schwarzmarktes, niedrigere Kosten für Polizei und Justiz sowie ein verbesserter Schutz der öffentlichen Gesundheit.
Was hat sich in Tschechien verändert?

Am 1. Januar 2026 führte die Tschechische Republik einen der fortschrittlichsten Rahmenwerke Europas ein:
- Erwachsene ab 21 Jahren dürfen in der Öffentlichkeit bis zu 25 g / 0,9 oz und zu Hause bis zu 100 g / 3,5 oz besitzen.
- Der Anbau von bis zu drei Pflanzen pro Person für den Eigenbedarf ist erlaubt. Diese können aus feminisierten Samen, selbstblühenden Samen, regulären Samen oder Stecklingen gezogen werden.
- Derzeit gibt es noch keinen legalen Einzelhandel oder Clubs; Gespräche über einen künftigen regulierten Markt laufen.
- Das Teilen von Cannabis (auch im privaten Rahmen) ist nach wie vor eine Straftat.
Diese Regeln gelten gleichermaßen für Einwohner und Touristen. Sie sind altersbeschränkt und werden bei Verstößen gegen das Mindestalter von 18 Jahren durchgesetzt. Die tschechische Polizei konzentriert sich nun auf die Bekämpfung des Menschenhandels in größerem Umfang, während kleinere Verstöße administrativ geahndet oder ignoriert werden. Die Nachbarländer Österreich, Slowakei und Polen beobachten die Entwicklung aufmerksam: Die neuen tschechischen und deutschen Regelungen werden die regionalen EU-Debatten über harmonisierte Richtlinien unweigerlich beeinflussen.
Cannabisgesetze in Europa auf einen Blick (Überblick 2026)
Die Cannabis-Landschaft in Europa ist nach wie vor uneinheitlich: Einige Länder erlauben den Zugang unter Auflagen, andere entkriminalisieren den Besitz, und wieder andere halten an einem strengen Verbot fest, das Verstöße mit Strafregistereinträgen ahndet.Marihuanasamen sind in den meisten europäischen Ländern als „Souvenirs“ weitgehend legal zu kaufen und zu besitzen (da sie kein THC enthalten), die Gesetze zur Keimung und zum Anbau variieren jedoch.
Wichtige Definitionen:
- Legalisierung: Regulierte Produktion, Verkauf und Verwendung (z. B. über Vereine oder Eigenanbau).
- Entkriminalisierung: Der persönliche Besitz oder Konsum wird in der Regel nicht strafrechtlich verfolgt. Es sind Geldstrafen oder Verwarnungen möglich. Cannabis bleibt illegal, wird aber unter Umständen in unterschiedlichem Maße toleriert.
- Verbot: Strafrechtliche Konsequenzen für Besitz, Gebrauch und/oder Anbau.
Hinweis: „Der Kauf von Cannabissamen ist legal“ gilt oft nur für Sammler- oder Souvenirzwecke. Das Keimen von Cannabissamen ist in Ländern, in denen dies verboten ist, illegal.
| Land | Persönlicher Freizeitkonsum | Kauf von Cannabis-Samen | Eigenanbau | Wichtige Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|
| Tschechische Republik | Legal ab 2026 (Einschränkungen) | Legal | Bis zu 3 Pflanzen ab 2026 | Kein Verkauf; nur für den persönlichen Gebrauch |
| Deutschland | Legal (privat/öffentlich mit Einschränkungen) | Legal | Bis zu 3 Pflanzen | Clubs in Betrieb; kein Einzelhandel |
| Frankreich | Verboten | Legal (als Souvenirs) | Verboten | Geldstrafen üblich; medizinischer Pilot ausgeweitet |
| Vereinigtes Königreich | Verboten | Legal (als Souvenirs) | Verboten | Medizinisches Cannabis ist weit verbreitet für Erkrankungen, bei denen zwei medikamentöse Behandlungen des staatlichen Gesundheitsdienstes (NHS) erfolglos geblieben sind |
| Niederlande | Toleriert (Coffeeshops) | Legal | Geringe Mengen werden toleriert | Experiment zur regulierten Versorgung läuft |
| Italien | Entkriminalisiert | Legal | Bis zu 4 Pflanzen werden toleriert | |
| Spanien | Entkriminalisiert (privat) | Legal | Privat (über Clubs) | Cannabis-Sozialclubs (gemeinnützig) |
| Belgien | Entkriminalisiert | Legal | Bis zu 3 Pflanzen (begrenzt) | Strafen für Besitz möglich |
| Schweiz | Entkriminalisiert | Legal (als Souvenirs) | Verboten | Laufende Pilotprojekte zum Freizeitkonsum in Städten wie Zürich und Basel |
| Malta | Legal (privat) | Legal | Bis zu 4 Pflanzen | Gemeinnützige Organisationen (CHRAs) für die Versorgung |
| Luxemburg | Legal (nur privat) | Legal | Bis zu 4 Pflanzen pro Haushalt | Kein öffentlicher Konsum; Besitz bis zu 3 g wird toleriert |
| Portugal | Entkriminalisiert | Legal | Nicht erlaubt | Bis zu 25 g Besitz werden toleriert |
| Schweden | Verboten | Legal (als Souvenirs) | Verboten | Strenge Durchsetzung! |
| Finnland | Verboten | Legal (als Souvenirs) | Verboten | Medizinische Einschränkungen |
| Irland | Verboten | Legal (als Souvenirs) | Verboten | Schwieriger Zugang zur medizinischen Versorgung |
| Dänemark | Verboten | Legal (als Souvenirs) | Verboten | Medizinisches Cannabis ist auf Rezept in Apotheken erhältlich |
Länderweise Aufschlüsselung der Cannabisgesetze in Europa
Vollständig legale oder nahezu legale Modelle
Diese Länder erlauben den Besitz, den Anbau in begrenztem Umfang und eine gewisse Form der regulierten Versorgung.
Tschechische Republik: Ab 2026 ist der Besitz von bis zu 25 g (0,9 oz) Cannabis in der Öffentlichkeit und bis zu 100 g (3,5 oz) zu Hause legal. Bis zu drei Pflanzen sind erlaubt. Der Kauf von Cannabissamen ist legal. Kommerzielle Verkäufe sind derzeit noch nicht gestattet.
Deutschland: Besitz von bis zu 25 g in der Öffentlichkeit/50 g zu Hause, maximal 3 Pflanzen. Gemeinnützige Clubs versorgen ihre Mitglieder. Samen/Klone sind über die Clubs erhältlich. Hunderte Anträge auf Eröffnung von Cannabis-Clubs liegen vor. Besucher/Touristen können in Deutschland Cannabis legal konsumieren, ebenso in Tschechien. Viele deutsche Kommentatoren stellten fest, dass die Legalisierung den Schwarzmarktbanden das Handwerk gelegt hat.
Malta: Besitz bis zu 7 g, maximal 4 Pflanzen. Anbau und Weitergabe sind gemeinnützigen Cannabisvereinen (bis zu 500 Mitglieder) vorbehalten. Öffentlicher Konsum ist verboten.
Luxemburg: Besitz bis zu 3 g toleriert, maximal 4 Pflanzen pro Haushalt (nur für den privaten Gebrauch). Keine Clubs oder Verkauf.
Entkriminalisiert, aber nicht legal
Der Eigenkonsum wird toleriert, Verstöße gegen das Toleranzsystem werden jedoch mit Geldstrafen und anderen Sanktionen geahndet. Cannabis ist noch nicht offiziell legalisiert.
Niederlande: Coffeeshops verkaufen (geduldet), Besitz bis zu 5 g. Freilandanbau wird toleriert. Pilotprojekt für reguliertes Angebot wird ausgeweitet; informiere dich über Dutch Passions Beteiligung am legalen und lizenzierten Anbaubetrieb Aardachtig.
Spanien: Privater Konsum/Clubs werden toleriert. Soziale Clubs bauen an und verkaufen an ihre Mitglieder. Öffentlicher Konsum kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen.
Portugal: Besitz von bis zu 25 g Blüten/5 g Haschisch ist entkriminalisiert (Überprüfung durch die Kommission). Anbau ist nicht gestattet.
Belgien: Besitz bis zu 3 g wird mit einer Geldstrafe belegt; der Eigenanbau in begrenztem Umfang (1-3 Pflanzen) wird in einigen Fällen toleriert.
Länder mit Verboten
Wer beim Anbau oder Besitz von Cannabis erwischt wird, muss häufig mit strafrechtlichen Sanktionen rechnen.
Frankreich: Besitz wird mit einer Geldstrafe (200 € und mehr) und möglicherweise einer Haftstrafe geahndet. Ein Pilotprojekt zur medizinischen Anwendung läuft, ist aber auf 2000–3000 schwer kranke Patienten beschränkt. Cannabissamen sind nur als Souvenirs erlaubt – die Keimung ist untersagt. Es handelt sich um eine der größten Bevölkerungsgruppen der EU mit veralteten Gesetzen.
Schweden: Null Toleranz; Geldstrafen/Haftstrafen sind üblich.
Dänemark: Toleranter als andere nordische Staaten, mit einem guten System für medizinisches Cannabis, aber strafrechtliche Verurteilungen erwarten immer noch die Unglücklichen.
Finnland: Besitz strafbar; medizinische Verwendung sehr eingeschränkt. Samen als Souvenirs.
Irland: Wie oben.
Vereinigtes Königreich: Verwarnungen für kleine Anbau- oder Besitzdelikte, wenn man Glück hat. Strafrechtliche Verurteilungen drohen weiterhin jenen, die bei weniger toleranten Polizeibehörden zu viele Pflanzen oder Gläser besitzen. Viele empfinden das großzügige britische System für medizinisches Cannabis als relativ einfach zugänglich und eine gute Alternative zum Verbot – zu ähnlichen Preisen wie auf dem Schwarzmarkt.
Ausgewählte osteuropäische Länder (z. B. Polen, Ungarn, Slowakei): Strenges Verbot; Besitz strafbar, obwohl nach der Legalisierung in Deutschland und dem benachbarten Tschechien erste Debatten über eine Entkriminalisierung aufkommen.
Die Gesetze entsprechen dem Stand von Dezember 2025; Reformen entwickeln sich rasant – bitte informiere dich vor Ort.
Cannabissamen in Europa: Was ist wo legal?
In den meisten europäischen Ländern ist der Kauf, Verkauf und Besitz von Cannabissamen als Souvenir, Sammlerstück oder zur genetischen Erhaltung legal (Cannabissamen enthalten praktisch kein THC). Seriöse Samenbanken wie Dutch Passion versenden diskret aus der EU und den USA weltweit. Die Keimung bzw. der Anbau ist jedoch nur dort legal, wo der Eigenanbau erlaubt ist. In Ländern, in denen Cannabis verboten ist, sind Samen ausschließlich zum Sammeln erhältlich – die Keimung kann strafrechtlich verfolgt werden.
Grenzüberschreitender Einkauf und Versand: In den meisten Fällen legal (EU-Freizügigkeit), aber prüfe die Bestimmungen des Ziellandes. Verwende Saatgut stets von vertrauenswürdigen Anbietern mit nachweislicher Zuverlässigkeit.
Eigenanbau: Wo können Europäer im Jahr 2026 Cannabis anbauen?
Der Eigenanbau wird innerhalb gewisser Grenzen zunehmend erlaubt.
| Land | Grenze für den Eigenanbau |
|---|---|
| Deutschland | 3 Pflanzen |
| Malta | 4 Pflanzen |
| Luxemburg | 4 Pflanzen pro Haushalt |
| Tschechische Republik | 3 Pflanzen |
Gestattet: In den folgenden Ländern ist der Anbau von Cannabis erlaubt. Gelegentlich wird der Anbau kleiner Mengen von Pflanzen auch inoffiziell in den Niederlanden, Spanien und Belgien gestattet.
- Gemeinsame Grenzen: 3-4 Pflanzen, privat/im Innenbereich, nicht sichtbar/zum Verkauf.
- Vereinsstrukturen: Malta/Deutschland/Spanien nutzen gemeinnützige Modelle für den gemeinschaftlichen Anbau.
- Risiken in Grauzonen: Auch in Ländern mit toleranten Ansichten können Überschreitungen von Grenzen oder zu auffälliges Verhalten in der Öffentlichkeit zu Geldstrafen oder zur Beschlagnahmung führen. Lasse dich rechtlich beraten.

Wie geht es mit der Cannabisgesetzgebung in Europa weiter?
In mehreren Ländern werden Reformen diskutiert:
- Schweiz: Pilotprojekte zum Verkauf von Cannabis in der Schweiz werden ausgeweitet; eine vollständige Regulierung ist bis 2026-2027 möglich.
- Niederlande: Die Auswertung des Versorgungsversuchs mit Coffeeshops könnte zu einer landesweiten Einführung führen, aber zunächst muss sich der Versorgungsversuch zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten als erfolgreich erweisen.
- Frankreich/Polen/Großbritannien: Zunehmende Forderungen nach Entkriminalisierung/Ausweitung der medizinischen Anwendung; die parlamentarischen Debatten dauern an, kommen aber nur schleppend voran.
- EU-Ebene: Mögliche Gerichtsurteile zu Clubs/Piloten; 2026–2027 könnten weitere Abstimmungen über regulierte Modelle stattfinden. Langfristig wäre eine EU-weite Cannabispolitik sinnvoll.
Reformen würden den sicheren Zugang für Konsumenten und Anbauer verbessern und gleichzeitig Chancen für Käufer von Cannabissamen auf legalen Märkten schaffen. Osteuropäische Länder wie Polen, Ungarn und die Slowakei orientieren sich Berichten zufolge eng an den Modellen Deutschlands und Tschechiens und verweisen auf die gesunkenen Polizeikosten nach der Legalisierung.
Fazit: ein Flickenteppichsystem, aber echter Fortschritt
Die europäischen Cannabisgesetze im Jahr 2026 spiegeln unterschiedliche Ansätze wider – von innovativen Modellen in Deutschland und Malta bis hin zum neuen persönlichen Rahmen in Tschechien. Rechtliche Fortschritte schwächen traditionelle Märkte für kriminelle Banden, senken die Kosten und fördern einen verantwortungsvollen Konsum. Erste Berichte aus dem ersten Jahr des deutschen Legalisierungsprogramms haben einige wichtige Vorteile und Einsparungen aufgezeigt. Dies wird von anderen EU-Staaten genau beobachtet.
- Reduzierte Polizeikosten. Ein großer Erfolg, da sich die Polizeiarbeit nun ausschließlich auf schwerwiegende Drogenprobleme konzentriert.
- Reduzierung des Bearbeitungsrückstands bei den Gerichten. Da weniger Gerichtszeit für geringfügige Besitz- und Anbaudelikte verschwendet wird, können die Gerichte ihren Rückstand an schwerwiegenderen Strafverfahren abarbeiten. Die Einsparungen für Polizei und Gerichte werden auf mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Nach der Legalisierung kam es zu keinen größeren öffentlichen Unruhen oder Problemen mit der öffentlichen Ordnung.
- Reduzierung der Strafverurteilungen für deutsche Staatsbürger. Größtenteils profitiert die jüngere Generation der Deutschen davon, nicht die Belastung eines Strafregisters oder von Drogen zu haben.
- Verbesserte öffentliche Gesundheit… da weniger ethische illegale Anbaubetriebe geschlossen werden. Viele dieser Betriebe produzierten verunreinigtes Cannabis.
- Finanzielle Vorteile. Letztendlich würde ein vollständig legales Vorgehen nach US-amerikanischem Vorbild dem deutschen Staatshaushalt zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe, Steuern usw. einbringen.
Selbst in den strengeren EU-Ländern können Cannabissamen erworben werden – auch wenn die Keimung illegal ist. Für viele ist der Eigenanbau im Innen- oder Außenbereich der günstigste Weg zu einem hochwertigen Vorrat – unabhängig von den lokalen Gesetzen.
Informiere dich vor dem Keimen, Konsumieren oder Anbauen von Cannabissamen über die geltenden Gesetze in deiner Region – die Bestimmungen ändern sich schnell. Und schaue dir die aktuellen Samenangebote von Dutch Passion an, um die besten Angebote für Samen zu finden, falls du dieses Jahr anbauen möchtest.
